Mittwoch, 6. Januar 2010

7.02.10 Ausstellung in Brilon "MASEL TOW - Gutes Zeichen"

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Gemäldeausstellung / Verkauf von Originalen

in der Galerie "Ex-Pan-Vision" in Brilon

Beginn: Sonntag, 07. Februar 2010 11 h - 16 h
Ende: Sonntag, 14. März 2010 11 - 16 h

Eitempera-, Öl- Acryl- und Gouachebilder
sowie Aquarelle und Tuschespuren

Große Verkaufsausstellung wegen meines Umzugs und Schließung der Galerie.
Die Bilder zeugen vom intuitiven Wahr-Nehmen innerer Prozesse, von Bewusstseins- und Wandlungsstufen auf dem Weg der Individuation, Initiation und Selbsterneuerung.

Meine Bilder sind durchweg Zeugnisse eines durchlebten und errungenen Individuationsprozesses, zeigen Bewusstseins- und Wandlungsstufen auf dem Weg zu mir selbst. Oft sind es Träume, Visionen und visuelle Eindrücke vom inneren Erleben oder inneren Zuständen, zum Beispiel direkt erlebte mythologische Themen und rituelle Einweihungen, wie in meinen Bildern ‚Danae’, ‚Ägyptische Einweihung’ oder ‚Mysterium’ oder ‚Tanze deinen Traum wach!’ zu sehen ist.

Diese frischen, noch in mir vibrierenden Eindrücke füge ich sofort zu einem Bild zusammen, oft begleitet von Gebeten, Tänzen und Danksagungen, die ihren Niederschlag auch im Bild finden, manchmal verborgen unter der Farbe. Diese Art des künstlerischen Wirkens ist für mich heil- und ganzmachend und darf in diesem Sinne auch mit Yoga auf eine Stufe gestellt werden, denn Yoga heißt soviel wie ‚Vereinigung’, Wieder-Anbindung an die ursprüngliche Quelle (re-ligio).
Es ist inzwischen längst bekannt, dass die Kunst einen mächtigen Einfluss auf unsere Seele hat. Die Wurzeln des Kunstschaffens sind eng verknüpft mit den spirituellen, religiösen, magischen und metaphysischen Bereichen der Menschheitsgeschichte. Kunstwerke, Klangfarben und -formen wirken ähnlich wie ‚Mantren’ (Worte der Kraft) klärend und erweckend auf den Geist, strukturierend und orientierend auf die Psyche und prägen so unser Bewusstsein“

Zu dieser großen und vorläufig letzten Ausstellung mit dem hebräischen Titel „Masel Tow“, was nicht nur „gutes Zeichen“ sondern auch „viel Glück“ heißt, öffne ich noch einmal meine Malmappen sowie die Türen des Malstudios und der Galerie. Zu sehen sind vor allem Eitempera-, Öl- und Acrylbilder sowie Aquarelle und die zuletzt entstandenen Gouachebilder. Zu meiner neuen Fotokunst der Symmetrie- und Spiegeltechnik und dem soziokulturellen Projekt „Heilspuren“ verweise ich auf meine Internetseiten. Zu meinem letzten Werk „Die 72 Namen“ wurde ich von dem in Bestwig lebenden Künstler Moti Argaman und natürlich vom kabbalistischen Lebensbaum inspiriert.


Die Ausstellung beginnt am Sonntag, 7. Februar um 11 Uhr und endet am 14. März 2010 mit einer Finissage. Am Vorabend (13.3.10)findet das letzte Mal(en)statt: der legendäre Mal-Marathon (das ART JAMMING) von 19 Uhr bis open end... bitte rechtzeitig anmelden (begrenzte Teilnehmerzahl).

Öffnungszeiten der Galerie „Ex-Pan-Vision“ in der Bahnhofstrasse 14 (Fußgängerzone) sind:
werktags von 17 bis 19 Uhr
sonntags von 11 - 16 Uhr
sowie nach telefonischer Anmeldung unter Tel. 02961 – 742717.

Ich freue mich auf Ihren / euren Besuch!
Sundra Kanigowski


Aquarell "Ewiges Leben"
(C) Sundra Kanigowski

Dienstag, 22. Dezember 2009

die weihnachtsgeschichte....


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eigentlich mutet sie mal etwas traurig an und/oder wie gschlamperte, asoziale verhältnisse mit zusätzlich einem religiösen wahn.

ja, und da ist noch ein komischer „moralischer“ aspekt. ein junges madl, das schwanger ist und wo es mal nicht ganz klar zu sein scheint, wer da überhaupt der vater ist. und dass dieses kind der sohn gottes wird, na bumsti, wie geht das denn?

trotzdem gibt es einen mann namens josef, dem das anscheinend nichts ausmacht und der seine maria auf den irrwegen der herbergssuche begleitet. aber sie wird wohl hübsch gewesen sein diese maria und für männer ist das mal wichtig, oda?

aber gibt es auch noch all diese menschen, die die nase rümpfen, weil da ein paar herumzieht, das unter diesen umständen der frohen hoffnung eigentlich ein zuhause haben und nicht wie die armen sünder von haus zu haus ziehen sollte. was ist das denn für ein asoziales verhalten und hätten sie sich nicht früher überlegen sollen, dass ein kind zu bekommen das letzte ist, was in ihrer situation passt?

ich nehme mal an, dass weder josef noch maria den menschen erzählte, dass sie mit der schwangerschaft einer art berufung höheren orts gefolgt sind. und sicher haben sie auch nicht kundgetan, dass der vater eigentlich der heilige geist ist. und schon gar nicht werden sie gesagt haben, dass maria den sohn gottes unter dem herzen trägt. oder sagt manN/frau es doch, wenn es eine berufung ist?
jedenfalls heutzutage würden mit solcherlei aussagen diese um quartier gefagten menschen wahrscheinlich umgehend in der psychiatrie anrufen, wo die beiden dann zumindest ein warmes zuhause hätten.

also was machen wir 2009 mit solch einer geschichte, die offensichtlich die jahrhunderte überlebt hat, denn weihnachten und/oder die geburt christi ist noch immer ein großes fest. auch wenn nun mehr die geschenke der später heranpilgernden weisen aus dem morgenland in den vordergrund gerückt sind, bleibt weihnachten ein echter fixpunkt im jahresablauf.

nachdem auch vielerorts und trotz hektik des geschenke einkaufens auch „besinnliche“ weihnachten gewünscht werden, dann schau ma mal nach dem sinn, damit das weihnachtsfest auch be.sinnlich wird, oda?

da ich ja –gott sei dank- nicht katholisch getauft wurde, kann ich ja ketzerisch untersuchen, was es da mit jüngfräulich vom heiligen geist mit sohn gottes schwanger werden auf sich hat.

ufff, zuerst fällt mir dazu natürlich ein, was katholische krichenvertreter samt anhänger für ein nicht.verhältnis zu frauen haben. müssen sie wohl ja auch. und wie blöd, dass der sohn gottes, der zu fleisch - was wohl mensch heißt- werden soll, nun irgendwie auch „normal“ auf die welt kommen muss. na klar, da muss a frau her! aber bitte ordnung muss sein und wo kommen wir da hin, wenn es keinen vater gibt? gott vater ist ja für einen zeugungsprozess unantastbar und/oder irgendwer, der da im himmel (?) residiert, na der wird doch nicht die vaterschaft übernehmen. aber weil er gott ist, reklamiert er dieses kind als seinen sohn und jede/r (gläubige) glaubt´s ihm. gibt es dafür den heiligen geist, so quasi als einflüsterer für die ideen von gott, dem herrn?

na, so kommen wir nicht weiter.

aber „einflüsterer“ ist schon einmal ein ansatzpunkt! und bleib ma mal bei den frauen, die ja oft völlig unlogisch aber mit „bauchstimme“, intuition und innerer gewissheit etwas entscheiden. also logisch ist es not at all einer inneren stimme zu folgen, denn was sollte die sein? da gibt es keine wissenschaftlichen erkenntnisse, die belegen, dass diese innere stimme irgendwo im körper festzumachen ist. und noch weniger gibt es wissenschaftliche erkenntnisse, warum eine mutter in blitzeseile erfasst, was für ihr kind bedrohlich und/oder fördernd ist und/oder dann mit übermenschlichen kräften ihr kind retten und/oder mit unendlicher ausdauer ihr kind unterstützen kann. so bezeichne ich –auch als mutter von 3 kindern- mal diese innere stimme als „heiligen geist“.

„heilig“ deshalb, weil dieser geist nicht nach persönlichen befindlichkeiten handelt, sondern sich an etwas ganz anderem orientiert. ok, die katholische kirche würde nun gott und seine „gesetze“ ins spiel bringen, also tu, was gott sagt und es geht dir gut. ha, und wenn gott da auch gewaltige und gewichtige worte spricht, hat er offensichtlich keine stimme, die von den menschen wirklich gehört wird, oda? oder ist gott so gescheit, dass er weiß, dass alleine schwer etwas auszurichten ist und/oder dass manN selbst ein gutes beispiel an gemeinsamkeit setzen muss, damit es glaubwürdig wird?

tja und außerdem, wer schafft da eine verbindung zwischen fernen himmelssphären und irdischen belangen?
was gscheites oder ideales vom irgendwo himmelsthron zu sagen ist eines, aber die alltägliche umsetzung etwas komplett anderes. aha, da muss ein normaler mensch her, der das gscheite und ideale (vor)lebt, damit manN/frau sich ein beispiel daran nehmen können. tjaja, ein mensch gewordener sohn gottes ist damit nur logisch.

interessant finde ich, dass da dem männliche geschlecht eine besondere bedeutung gegeben wurde –ein sohn. und zurück zur weihnachtsgeschichte, wo der mann josef grad mal wie ein mitläufer aussieht, der in der ganzen sache nichts zu sagen hat. oder ist dieser josef auch schon ein beispiel für die liebe, die „sein“ ungeborener sohn dann später lebt? nehme mal nicht an, dass er schon ein beispiel für das zölibatäre leben der katholischen kirchenvertreter sein sollte, denn die kriche hat es ja noch lange nicht gegeben.

so was jetzt?

da ist gott, der die menschen nach seinem ebenbild geschaffen hat. heißt wohl auch, dass wir gott sind, bzw. sein können. und wenn wir gott nun vom imaginären himmelsthron stossen - oder besser – die aussage, dass er uns liebt, für bare münze halten, dann ist gott entweder genauso ein schlawiner und/oder ein braver wie wir selbst. heißt wohl auch, dass wir uns sowohl als auch lieben (dürfen), a lá nobody is perfect und/oder „besser“ als der/die andere. gut, das hätten wir geklärt.

wozu brauchen wir aber nun diesen sohn oder den einflüsterer namens heiligen geist?
halejua, der sohn ist ja wirklich genial (wenn wir seine geschichte abseits von weihnachten weiterverfolgen), denn der hat glatt gemacht, was er meinte, tun zu wollen/müssen. ich glaube, da war der einflüsterer auch stark am werk. sprich der bursche hat sich nicht um die gepflogenheiten der gesellschaft gekümmert, sondern ist seiner intuition gefolgt, wie offensichtlich seine mutter ob der „dubiösen“ umstände seiner geburt auch. alles jedenfalls sehr revoluzionär und mutig, wobei da die mutter zuerst die mutige war, der sohn hat es halt quasi geerbt.
und was war da mit josef? ist der nicht auch mutig gewesen, in der „schande“ da mitzutrippeln?

die mutige war eindeutig maria! sie spürte, dass hier etwas „richtig“ ist, egal was ihre persönliche befindlichkeit dazu gewesen wäre. sie nahm alle unbilden auf sich, lies sich durch ablehnung nicht beirren oder durch widrige umstände von ihrer schwangerschaft abbringen. sie ging ihren weg unbeirrt und sicher, auch wenn sie nicht wusste, wo letztendlich ihr zuhause sein wird. sie war dadurch stark, so stark, um sogar einer geburt „auf dem freien feld“ ins auge zu schauen. sie gab die hoffnung nie auf, wobei die hoffnung nicht ein warmes zuhause war, sondern letztendlich die geburt von etwas besonderem. sie war ausdauernd und vorbereitet, weil schwangerschaften das besondere und neue über eine zeit ausbrüten.
und in all den widrigen umständen begleitete sie ein mann, der nicht fragte wieso und warum, sondern der seinen weg nach ihrem ausrichtete. er vertraute ihr, er half ihr beim anklopfen, er wertete nicht, drängte sich nicht in den vordergrund, er war wie ein „unsichtbarer schatten“ DA. ja, vielleicht reichte es ihm, dass sie ihm „nur“ gefiel und/oder auch in ihrer unbeirrbarkeit „imponierte“?

uijuuiiii, da komma aba jetzt in gewürx! welch mann tät heutzutage seinen job aufgeben und der intuition, bzw. dem „dubiösen projekt“ s/einer frau folgen (wollen)? und diese „jungfräulichkeit“, manche meinen damit wahrscheinlich naivität, mit der frauen da bar jeder logik etwas anpacken, hilfe, das kann ja nicht funktionieren! werte/n bleiben damit der logik ausgesetzt, die sich in bekanntem und erforschten begründet. und was soll da neues und besonders entstehen? nix. und was funktioniert überhaupt noch? auch nix, tät ich mal sagen.

und was sagt uns nun diese weihnachtsgeschichte, bzw. worin liegt der sinn?

mein wunsch an das christkind wäre, dass frauen unbeirrt ihren weg spüren und gehen und dass männer sie dabei ohne logisches wenn und aber begleiten.

und somit wünsche ich sowohl frauen als auch männern mut und vertrauen und ein frohes weihnachtsfest!

yours (fast) unbeirrte ingeborg


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Freitag, 11. Dezember 2009

30.12.09 Der Mensch - Ebenbild und Spiegel des Kosmos

Der Mensch – Ebenbild und Spiegel des Kosmos
Informationsabend zur Astrologie in der Galerie „Ex-Pan-Vision“ in Brilon

Jeder weiß heute, „wo seine Sonne steht“ und kennt damit sein „Sonnenzeichen“, doch wenn es um den Aszendenten (das aufsteigende Zeichen) oder gar um das ganze Geburtsbild mit seinem Netz von Verbindungen geht, müssen die meisten Menschen passen, denn die wenigsten kennen ihre Geburtszeit.

In welcher Beziehung steht eigentlich der Mensch zu den Sternen? Was ist Astrologie? Was ist ein Horoskop? Und was kann mit Hilfe eines Horoskops eigentlich „gesehen“ oder erkannt werden? Wie kann ich die Seriosität des Astrologen prüfen? Und was ist mit dem freien Willen des Menschen?
Diesen und ähnlichen Fragen stellt sich die Briloner Astrologin und Küntlerin Sundra Kanigowski an zwei Informationsabenden mit Vortrag in ihrer Galerie „Ex-Pan-Vision“ in Brilon.

"Als psychologisch orientierte Astrologin benutze ich das Horoskop als Mittel zur Persönlichkeitsintegration. Ob in Einzelsitzungen, in der Gruppe auf dem begehbaren Astroteppich (Horoskop-Aufstellung) oder beim Malen des eigenen Geburtsmandalas – immer geht es darum, die zu uns gehörenden Persönlichkeitsanteile in ihren wechselseitigen Beziehungen zu erfahren, uns für ihr Wollen und Wirken und damit für unsere Entwicklung voll verantwortlich zu fühlen.“


Am Mittwoch, den 30.12.2009 und am Dienstag, den 5.1.2010 findet jeweils um 19.30 h in Brilon ein Informationsabend mit Vortrag statt.
Die Galerie „Ex-Pan-Vision“ befindet sich in der Bahnhofstrasse 14 (Fußgängerzone) im 2. Stock.
Tel. Voranmeldung unter 02961-742717.

Vorweihnachtliche Sternengrüße
Sundra Kanigowski
www.sundra.eu

Montag, 23. November 2009

LIFE LOGGING






Eigentlich ist der wissenschaftliche Zugang interessant, dass das Gehirn aufgrund seiner Kapazität Erfahrungen zu speichern, quasi zum „Identitätsorgan“ wird.

D.h., wer keine Erinnerung hat, weiß nicht, wer er/sie ist. Andererseits weiß die Wissenschaft oder wir ganz normale Menschen auch, dass unser Gehirn nicht lückenlos unsere Erfahrungen oder Informationen speichert. ManN/frau kann sich des öfteren an dies oder das einfach nicht erinnern. Oder wir kennen die Geschichte, dass sich 2 Menschen an eine gemeinsam erlebte Situation „verschiedentlich“ erinnern, bzw. an einzelne Details „verschiedentlich“ nicht erinnern. Tja, und erst wie lästig, wenn manN/frau zu einer Prüfung antritt und sich nicht um die Burg erinnern kann, dass die Formel F=m*a anzuwenden wäre.

Vergesslich, ja, aber ist deshalb die eigene Identität in Gefahr?

Also, was könnte passieren, wenn jemand eine „Identitätskrise“ hat?

Ist das eine Angelegenheit des „unzulänglichen“ Gehirns, das sich plötzlich an weite Teile des Lebens nicht erinnern kann?
Oder anders: Kommt jemand, der täglich ein Tagebuch schreibt, also alles nachlesen kann, was sich über Jahre ereignet hat, deshalb nie in eine Identitätskrise? Hat dieser Tagebuch schreibende Mensch eine stabilere Identität?

Ich bezweifle das stark :)…und außerdem: Wer schreibt in Zeiten von Facebook, Twitter & Co noch ein Tagebuch? Aber woran könnte manN/frau sich von den abertausend kurzen Meldungen dort erinnern? Oder welche Identität zeigt sich bei den ZwitscherInnen und/oder GesichtsbüchlerInnen, wenn sie sich nach einer Woche nicht einmal mehr erinnern können, was sie gepostet haben?

No problem, der Computer und/oder das Internet ist da eine perfekte Unterstützung, den Lücken des Gehirns als Memory-Extender auf die Sprünge zu helfen. Niemand braucht mehr mühsam im Tagebuch nachzulesen, sondern bekommt Erinnerung mit einem Keywort eingeben seitenweise ausgespukt - Life Logging, das (technisch) aufgezeichnete Leben, der Computer, der nichts vergisst.
Und im Vergleich zum Tagebuch, das möglichst noch mit einem Schlüssel versperrbar war, wird in Weblogs und sozialen virtuellen Netzwerken das Leben mit anderen geteilt.

Echt?

Ist dieses Teilen nicht nur ein Mitteilen, das der eigenen Selbstinszenierung und dem Narzissmus dient?
Trotzdem…die Prozesse samt digitalen Gedächtnis in virtuellen Räumen und sozialen Netzwerken geben eine Möglichkeit herauszufinden, wer manN/frau ist.

Identität ist ja kein abgekapseltes „Eigenprodukt“, sondern wird in der Vergesellschaftung mit den anderen erfahren. Erfahrungen haben einen emotionalen Charakter, nicht umsonst wird von guten, lustigen, anstrengenden, glücklichen, schlechten, etc. Erfahrungen gesprochen, an die sich manN/frau gern oder weniger gern erinnert. Und wenn der Mensch in irgendeiner Art und Weise lernfähig ist, dann wird er aus der Erinnerung an die „schlechten“ Erfahrungen versuchen, zukünftig etwas „besser“ oder anders zu machen. D.h. Erinnerung an die Vergangenheit beinflusst das Handlungspotential für die Zukunft.

Wird damit nicht auch unsere Identität zum Perpetuum mobile zwischen erinnerten Erfahrungen und neu zu entdeckenden Handlungsmöglichkeiten? Oder anders ausgdrückt: Haben wir überhaupt EINE Identität, die uns unser Leben lang „identifiziert“, wie es unser Reisepass oder Führerschein tut?

Ein Blick auf das 30 Jahre alte Foto in meinem Führerschein lässt mich gerade noch „als ich“ erkennen, aber selbst ein Autopapiere kontrollierender Polizist meinte: "Sie sollten sich einen neuen Führerschein=neue Identifikation zulegen!“ D.h. das Foto zeigt, dass sich meine Identität geändert hat, auch wenn sich das nur an einer anderen Frisur zeigen würde.

Und was ist nun mit der „Identitätskrise“?

Bricht sie nicht aus, wenn wir uns auf EINE Identität festnageln wollten, die sich in der emotionalen Erinnerung so „glücklich“ vor unserem geistigen Auge „aufpflanzt“?
Oder taucht sie auf, wenn wir uns mit Menschen vergesellschaften, die versuchen, quasi fixierte Identitäten der Superlative von ewig jung, agil, erfolgreich, glücklich vorzugeben?

Identität erscheint mir wie eine erinnerte Momentaufnahme in einer speziellen Situation, wie z.B. ein Foto im Reisepass oder Führerschein. Ein Foto von mir im Urlaub vor dem liegenden Buddha in Sri Lanka sieht da völlig anders aus, bzw. zeigt eine völlig andere Identität von mir. In meiner Erinnerung, die bei beiden Fotos entstehen, bekomme ich ein Gefühl dafür, aus welchen Puzzlesteinen sich meine Persönlichkeit zusammensetzt. Möglichst viele Puzzlesteine dann leben und in eine Gemeinschaft integrieren zu können, wird dann – in meiner Begriffswelt- Authentizität darstellen :)

Tjaja, so betrachtet ist Identität dann „nur“ eine Rolle, die ich im jeweiligen Theaterstück zu einer bestimmten Zeit spiele. Und diese Rollen müssen ja not at all unauthentisch sein, oda?
Vielleicht sollte manN/frau sich nur erinnern, wie die verschiedenen Rollen „ernst“ genommen wurden, um jetzt über diese „Überindentifikation“ schmunzeln zu können.
Ja, schmunzeln, damit ist eine „Identitätskrise“ doch wohl ausgeschlossen ;))))

Gut, damit werde ich jetzt meine Rolle als Schreiberin mal beenden und kurz meiner Rolle als Hausfrau nachkommen. Dass ich das Schreiben für die Rolle der Zuhörenden (Clientin) unterbrach, änderte nichts an meiner Rolle als Bloggerin und meine Rolle als Netzwerkerin lies mich auch noch die Emails dazwischen lesen :)))))

*Schmunzel*, sehr authentisch Ingeborg

5.12.09 Langer Malabend in Brilon


Weihnachten steht vor der Tür und der LANGE MALABEND bietet sich diesmal auch (aber nicht nur!) als Gelegenheit an, ein ganz persönliches Bildgeschenk für nette Menschen zu gestalten. Neben den bewährten GOUACHE-Farben kann nun auch mit ACRYL-Farben in Studioqualität auf Leinwand gemalt werden.
Wann: Samstag, 5.12.09 19 – 23 Uhr
Wo: 59929 Brilon, Bahnhofstrasse 14
(Fußgängerzone), II. Stock
Teilnahmegebühr: 35 € pro Person

Im Preis für den 4-stündigen Malevent sind der Verbrauch von Farbe, Papier und anderen Materialien sowie Knabberzeug, kalte und heiße Getränke und zwei Gläser Wein / Sekt enthalten. Für jeden Teilnehmer ist ein Kleinformat für die Acrylmalerei vorgesehen (bis 40 cm), für das Partner-Painting ein entsprechend größeres Format. Mit den Gouachefarben darf weiterhin unbeschränkt auf Zeichenkarton experimentiert werden.

Die Reservierung des Malplatzes ist bis Donnerstag, 3.12.09 möglich durch schriftliche Anmeldung (E-Mail) oder vorherige Überweisung auf mein Konto Sparkasse Hochsauerland BLZ 41651770 Kto.Nr. 14101752

Ich freue mich auf den langen Malabend mit euch!
Mehr Infos auf meiner Webseite
sundra

Sonntag, 15. November 2009

16.11.2009 Skorpion-Neumond


Gerne benutze ich weiterhin die im Tierkreis gespeicherten Erfahrungswerte des Kollektivs einschließlich meiner persönlichen Erfahrungen, um das kosmische Geschenk der monatlichen Erneuerung und Wachstumsmöglichkeit für uns alle verständlich und durchlässig zu machen.

Da wir uns alle schon mehr oder weniger auf die intensiven Energien eingeschwungen haben, werden wir die anstehenden Herausforderungen und Schwierigkeiten ebenfalls gemeinsam durchschreiten können. Von wesentlicher Bedeutung bleibt dabei die gemeinsame Unterstützung, das Arbeiten Hand in Hand und Seite an Seite. Jeder hat Wertvolles zu geben und kann etwas Substanzielles beitragen zum Wohle des Ganzen. Mit dieser wachsenden, gemeinsamen Kraft erschaffen wir uns eine neue Lebensgrundlage, die uns durch schwierige Zeiten und Situationen hindurchführt.

Hier geht's nun zum Neuen Mond im SKORPION

Foto: Hagebutten-Mandala (C) Sundra Kanigowski

...genau! Es geht erst durch die Dornröschenhecke... dahinter wartet Schoschanah, die Urblume des Selbst, Rose & Lilie zugleich, mit ihren dreizehn Blütenblättern.

Funkelnde Sternengrüße
Sundra

http://www.sundra.eu
http://www.heilspuren.de
Zur Beratungsseite mit Angeboten, Gutscheinen und Preisen geht's HIER

Foto: Roter Mond über Watt'n Meer (C) Sundra Kanigowski

Freitag, 6. November 2009

2.11.09 STIER-VOLLMOND


Liebe Sternenfreunde,
manch einer mag sich wundern, wo der Astro-Artikel dieses Mal bleibt. Es gibt nur einen kleinen Beitrag zum STIER-VOLLMOND, obwohl der kämpferische MARS im T-Quadrat zu Sonne und Mond schon mehr Beachtung verdient hätte.

Sobald ich es schaffe, werde ich noch Infos hinzufügen. Ich bitte um Nachsicht, denn es stehen gerade andere wichtige Sachen an für mich.
Hier geht's zum aktuellen STIER - VOLLMOND

Sternengrüße von
Sundra
http://www.sundra.eu